Das
Bundesland Rheinland-Pfalz ist weithin bekannt durch seine Weine.
Manchem mögen auch die dichten Waldgebiete im Pfälzerwald
geläufig sein, oder man denkt an die Moselschleifen, die Loreley
und die Rheinauen. Diese Vielzahl der unterschiedlichsten Bilder
verdeutlicht bereits die Vielseitigkeit dieses Bundeslandes im Südwesten
von Deutschland entlang der Grenze zu Luxemburg und der Französischen
Region Lothringen sowie dem nördlichen Elsass.
Die
ständig wechselnde Topographie, die vielfältige Vegetation
und nicht zuletzt die Grenzlage mit ihren kulturellen Einflüssen
der Nachbarländer machen eine Reise durch Rheinland-Pfalz zum
besonderen Erlebnis.
Die hier folgenden Bilder geben einen kleinen Eindruck der Landschaften von Hunsrück
und Mosel, dem Rheinland-Pfälzischen Teil der linksrheinischen Schiefergebirge,
wo der Bergbau den begehrten Naturschiefer, aber auch so manche Edelsteine zutage
bringt.
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Rheinland-Pfalz umfasst
unter anderem die Landschaften Ahrtal, Eifel, Hunsrück, das Lahntal,
die Region Mosel-Saar, das Naheland, die Pfalz mit Vorderpfalz, Pfälzerwald,
Nord-, West- und Südpfalz. Rheinhessen, das pfälzische Rheinland und
Teile des Westerwaldes sind ebenso Rheinland-Pfälzische Landschaften
sehr eigenen Charakters.
Der Hunsrück zwischen Nahe und Mosel erschliesst sich für Reisende
am einfachsten über die Hunsrückhöhenstrasse, die das Gebiet der Länge
nach in südwestlich-nordöstlicher Richtung durchzieht. Sie führt sowohl
über die Höhen des Mittelgebirges als auch durch Talsenken, und vermittelt
so einen umfassenden Eindruck der Hunsrücklandschaften.
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Unweit dieser Hauptstrecke
erreicht man nahezu alle Sehenswürdigkeiten der Region. |
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Sowohl
Abstecher zur nahegelegenen Mosel als auch zur anderen Seite ins
Nahetal bieten sich an. |
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Das
Quellgebiet der Nahe liegt bei Nohfelden im Saarland. Etwas südwestlich
der etwa 10.000 Einwohner
zählenden Kleinstadt, beim Ortsteil Selbach entspringt dieser 125
Kilometer lange Nebenfluss des Rheins. Die Nahe trennt geographisch
das Nordpfälzer
Bergland vom Hunsrück. Sie verläuft zunächst durch den saarländischen
Landkreis St. Wendel sowie die rheinland-pfälzischen Kreise
Birkenfeld, dann weiter nach Bad Kreuznach und Mainz-Bingen bis zum
Rhein. |
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Wenige Kilometer von der Quelle flussabwärts
liegt der Bostalsee, ein beliebtes regionales Freizeitzentrum für Naturfreunde
und Wassersportler. Vorbei an Türkismühle nimmt das noch bescheidene
Flüsslein zahlreiche Nebengewässer auf und setz über Nohfelden seinen
Weg vorbei an der Kreisstadt Birkenfeld in Richtung Nordosten fort.
Sehenswert in diesem Naheabschnitt sind unter anderem die Burg Nohfelden
und in Birkenfeld Schloss und Burg. |
Eine Bahnlinie folgt dem Flussverlauf während die Strassenverbindung
B41 den Weg über die Höhen von Oberbrombach nimmt und erst
ab Idar-Oberstein
dem Nahetal folgt. Der geologische Lehrpfad von Idar-Oberstein-Steinkaulenberg
mit Besuchermine und Schürffeld sind hier ebenso sehenswert wie das Deutsche
Edelsteinmuseum, das Museum Idar-Oberstein und das Industriedenkmal Jakob
Bengel. Die Felsenkirche hoch über der Stadt und Schloss Oberstein sind
Wahrzeichen der Edelsteinmetropole. Über Nahbollenbach und Weiherbach
mit Einkaufs- und Gewerbezentren setzt die inzwischen zu
einem veritablen Fluss
angewachsene Nahe ihren Weg fort nach Fischbach, wo zur linken Seite
das idyllische Fischbachtal mit seinem Kupferbergwerk abzweigt,
und weiter
nach Kirn. Hier erwarten Kyrburg und Schloss Wartenstein die Besucher.
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Es folgt Hochstetten-Dhaun mit einem Geologischen Lehrpfad, die Ruine
Brunkenstein bei Simmertal, wo sich auch ein naturkundliches
Museum befindet. Es folgen
bekannte Weinlagen bei Martinstein, Merxheim und Monzingen. Bei Bad Sobernheim
erwartet den Reisenden ein weiterer Geologischer Lehrpfad und das Heimatmuseum
Priorhof. Bei Staudernheim findet sich eine Draisinenstation und an der
Abzweigung Richtung Meisenheim die Klosterruine Disibodenberg. Sie liegt
auf einem Höhenrücken an der Mündung des Glans in die Nahe.
Schloss Böckelheim, Burg Sponheim, Weinsheim und Rüdesheim sind die folgenden
grossen Begriffe für Weinkenner auf dem Wege nach Bad Kreuznach, wo sich
auch ein Abstecher nach Bad Münster am Stein lohnen kann. Vorbei an Schloss
Bretzenheim und Langenlonsheim unterquert die Nahe die Autobahn 61 und
mündet bei Bingen in den Rhein.
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Als Ausgangspunkt für Touren im Hunsrück eignet sich bestens die Region um Morbach.
Die zentrale Lange inmitten der Sehenswürdigkeiten von Hunsrück und Mosel ermöglicht
eine Vielzahl an Tagestouren. Die verkehrsgünstige Anbindung nahe der Hunsrückhöhenstrasse
und die Nähe zu Zentren wir Idar-Oberstein Birkenfeld oder Bernkastel-Kues machen
Morbach
zu einer guten Wahl bei der Quartiersuche. Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Hotels
und Pensionen bieten ebenso Unterkunft wie Campingplätze und der Wohnmobilpark
Morbach.
Morbach im Hunsrück liegt am Saar-Hunsrück-Steig, dem grossen bekannten Wanderweg,
der in mehreren Etappen durch die Hunsrücker Landschaften führt.
Die rund 3000 Einwohner zählende Kleinstadt zwischen den Weinregionen entlang
der Moselhänge und der Edelsteinmetropole Idar-Oberstein bietet dem Urlauber
ein gemütliches Zentrum und alle Einkaufsmöglichkeiten. Die Gesamtgemeinde umfasst
mit den umliegenden Dörfern ca. 11000 Einwohner. Das kulturelle Angebot umfasst
unter anderem verschiedene Museen. Die historische Ölmühle, die heute wieder
voll funktionsfähig ist, das Deutsche Telefonmuseum, das Hunsrücker Holzmuseum
und
den
keltisch-römischen Siedlungspark Belginum, der über die Hunsrückhöhenstrasse
in wenigen Minuten
erreichbar ist. Der Archäologiepark Belginum umfasst ein Gräberfeld aus über
2500 Grabstätten aus der Zeit von 400 v.Chr. bis zum Ende der Römerzeit etwa
400 n.Chr.
Für ganztägige Ausflüge bieten sich Ziele in der weiteren Umgebung an. Richtung
Osten, jenseits des Rheins, erreicht man die Ferienregionen des Westerwaldes
und
den
Taunus
sowie
das dazwischen liegende Lahntal. Etwas nördlich, zum anderen Ufer der Mosel erstreckt
sich die Eifel. Südlich gelangt man zum Oberlauf der Nahe bei Birkenfeld, und
etwas Nahe-abwärts zwischen Idar-Oberstein und Kirn zweigt von der Bundesstrasse
41 eine Route nach Kaiserslautern und in den Pfälzerwald ab, die manch besonderes
Naturerlebnis bereithält.
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