im
Regelfall
nimmt man, wenn es handwerklich gehen soll, einen Schieferhammer,
der hat eine Schneide, mit der das Material gerichtet wird.
Das Gegenstück dazu heisst Haubrücke. Eine leicht gebogene
Haubrücke ist eventuell leichter zu handhaben, falls man das
Gespür fuer die Richtung des Materials hat, geht auch die
gerade Brücke.
( Schieferplatten haben oft eine fast nicht spürbare Krümmung, dann kann das
Material bei einer geraden Brücke hohl liegen und bricht - bevorzugt in vorher
ungeahnten Richtungen ) |
Die
Löcher macht man mit der spitzen Seite des Hammers.
( das wird erstmal reichlich Bruch geben, bis die Übung und der Mut im Einklang
stehen )
Das ist aber nur einer von vielen Hinweisen, die gegeben werden können.
Nicht unsonst ist der Schieferer ein Lehrberuf mit recht hohem Anspruch.
Falls es an Praxis fehlt, gibt's erstmal sehr viele Scherben... ( und Muskelkater
wegen der unweigerlichen Fehlstellung der Hand, wenn man das ohne praktische
Unterweisung probiert ) |
Gegebenenfalls
auf Rechts- oder Linkshänder achten, wenn ein Hammer gekauft
wird.
Natürlich gibt es auch Maschinen, die bei diesen Arbeiten helfen können, aber
das ist grosses Gerät und findet sich nicht im Baumarkt. Damit arbeiten grosse
Betriebe.
In einigen Dachdeckerbetrieben findet sich eventuell ein Mitarbeiter, der das
kann. Vielleicht zeigt er es mal in der Praxis.
Wahrscheinlich kann's aber bestenfalls der Meister selbst.
In einer traditionellen Schieferregion sieht das schon besser aus, dort ist
das heute noch ein Lehrberuf.
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