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Schiefer

Schieferland

Schiefer-Ratgeber, Herkunft, Geologie, Verarbeitung, Verwendung, Pflege


Schiefer - Ratgeber

Erfahrungsberichte, Verwendung und Informationen rund um den Schiefer
am Seitenende finden Sie Zitate aus Fragen und Antworten zum Thema Naturschiefer

Schiefer ist ein Naturstein und zu einer Vielzahl von Verwendung geeignet.
Informationen rund um den Schiefer für Boden, Dach und anderer Verwendungsarten.




Als Wandverkleidung im Innenbereich und an der Aussenfassade eignet sich Wandschiefer

Dachschiefer

Über Jahrzehnte hin hat sich die Gesamtfläche der Schieferdächer in Europa vervielfacht. Alleine in Deutschland finden sich heute rund 10 mal so viel Schieferfläche auf Dächern wie noch vor 30 Jahren.
Viele Schieferprodukte sind in den letzten Jahren preiswerter geworden. Dies liegt zum einen an der globalisierungs-bedingten Neuerschliessung von Abbaugebieten für Schiefer in aussereuropäischen Ländern, in denen geringe Lohnkosten den weiteren Transport kompensieren und somit auch bei diesem, eigentlich sehr exclusiven Naturbaustoff einen konkurrenzfähigen Marktpreis ermöglichen.

Preisgünstige moderne Schiefer-Deckarten und fortgeschrittene Mechanisierung in Produktion und Verarbeitung von Schiefer führten zu relativ günstigen Materialpreisen, sodass das Dachdecker-Handwerk insbesondere bei der Schieferverlegung die stark gestiegenen Lohnkosten teilweise ausgleichen konnte.
Im Bereich der Materialpreise ist auch wegen ausreichender Resourcen künftig mit stabilen Preisen zu rechnen. Schieferdeckung ist somit ein zukunftsträchtiger Zweig für Dachdecker-Fachbetriebe. Auch wenn heutige moderne Deckungsarten weit weniger Anspruch an die Komplexität der Ausbildung stellen, ist der Beruf des Schieferdeckers anspruchsvoll und abwechslungsreich. Schiefer ist ein Naturmaterial und verlangt vom Verarbeiter gute Ausbildung, Gefühl und Erfahrung im Umgang mit Naturschiefer und eine kreative Hand.
Die Ergebnisse dieser Handwerkskunst sind dann aber auch von Eleganz und Individualität geprägt, die den Charme jedes Hauses hebt und auf lange Zeit diesem einen unverwechselbaren Charakter verleiht.



Fragen und Antworten zum Thema Schiefer
Auszüge aus E-Mailanfragen an die Redaktion


die Textauszüge dienen nur der allgemeinen Information und stellen keine Handlungsaufforderungen dar. Es handelt sich um subjektive Meinungen, deren Inhalt nicht als "Betriebsanleitung" zu sehen ist. Wir geben hier die Inhalte unverbindlich wieder und machen uns deren Gehalt nicht zu Eigen.
Zitat aus einer Frage ............wir haben vor 2 Jahren in Küche
> und Bad Porto-Schiefer verlegen lassen. Leider ist etwas Kleber
> und Fugenmittel
auf dem Schiefer gelandet und ich weiß nicht, wie
> ich es wieder wegbekomme. Außerdem ist der Boden nicht imprägniert
> und sieht unschön aus. Immer wie ungeputzt. Schön ist er nur, wenn
> es feucht vom Putzen ist. Ich würde ihn gerne versiegeln. Sie
> schreiben, das Leinöl dafür ideal ist. Meine Frage: Kann ich das
> selbst aufbringen und hinterlässt es keine Laufspuren (Öl!). Oder
> geht es auch den Boden zu lackieren, was aber meiner Meinung nach
> den schönen Effekt des naürlichen Materials beeinträchtigt. Ich
> hätte den Boden gerne farbintensiver und glänzender. Ist mein
> Wunsch realistisch..............
Zitat aus der Antwort ........................erstmal kurze Frage vorab... spaltrauh ? geschliffen ? oder poliert ?
>
> spaltrauh - einfach vorsichtig den Restkleber runterkratzen, da
> passiert nicht viel
> geschliffen - schmirgeln, erst mittelgrob, dann fein, dann oelen
> poliert - nur Feinschliff und dann nass schleifen, danach Oel
>
> natuerlich geht auch jedes andere Speiseoel,
> aber Leinoel wird nicht ranzig und die Subenfliegen moegen es auch
> nicht besonders gerne
>
> wenn nicht im Baumarkt zu finden, dann geht auch das teure von
> Schneekoppe aus der Feinkostabteilung,
> ansonsten das billige "Abfallprodukt" den Liter zu ein oder zwei Euro
>
> Fuer den Boden :
> gut waere es, wenn man wenigstens bis zum naechsten Tag nicht
> drueberlaufen muss,
>
> fuer die grossen Flaechen waren wir etwas faul und haben das
> Poliermaschinchen mit dem Lammfell genommen, das geht recht schnell,
> die gab's mal bei Lidl fuer 19 Euro
> durch die schnelle oszillierende Bewegung kommt man mit weniger Oel
> aus, weil es sich besser in die Struktur "einmassiert"
> wir haben aber alles in spaltrauh ( der heute uebliche Brasilianer
> in 30 x 60 cm - Fuge 4 mm )
>
> man kann es auch einfach mit einem Putzlappen auftragen
> dann mit trockenem Lappen nachwischen.
> Vielleicht faehrt man aber auch mal ins Wochenende, dann bietet sich
> der Freitag an...
>
> wir haben Filzpantoffeln angezogen,
> auf dem restlichen duennen Oelfilm sieht man erst mal jeden Fussabdruck,
> das gibt sich aber nach ein paar Tagen,
> danach sieht der Boden schnell wieder gleichmaessig aus - wie neu
> der Glanz bleibt, die Farbstruktur kommt besser hervor und auch graue
> Fugen werden dunkler
>
> keinesfalls mit Lack etwas machen, das blaettert irgendwann runter und
> sieht dann schrecklich aus
>
> zum Putzen dann keine Loesungsmittel nehmen,
> Wasser, bestenfalls geringe Menge Schmierseife
>
> wir werden mal irgendwann Nachbars Sattelseife ausprobieren, die ist
> stark rueckfettend, vielleicht ersparen wir uns dann sogar das Oelen ;-)
>
> etwas pflegeleichteres als diesen Boden hatten wir seither noch nicht
>
> Bei Poliertem Material sieht das etwas anders aus, aber nur in Bezug
> auf die Strapazierfaehigkeit ( wegen der Kratzer - die muss man
> vorsichtig nass schleifen )
> Die Pflege ist die selbe, nur dass man natuerlich viel weniger Oel braucht


Frage ...................................wie oft muss man denn den Vorgang des Ölens wiederholen?
Antwort .............Geschmackssache - und auch eine Frage der Beanspruchung,
die Meisten sagen, einmal im Jahr reicht voellig

wir selbst haben den Boden auch im Buero, da rollen Stuehle drueber,
Zigarettenasche faellt mal runter,
und weil's ein Neubau ist, kommt auch mal ein Handwerker mit Stollenschuhen
durch.
Da kann man natuerlich nicht zimperlich sein. Aber in Privatraeumen muesste
es fuer lange Zeit ok sein.

Im Hunsrueck haben wir Bekannte, die machen das ein mal im Jahr bevor sie in
Urlaub fahren,
wenn das Oel ein paar Tage trocknen kann, wird es auf der Oberflaeche etwas
fester und soll dann besser halten.
Scheint aber eher eine philosophische Frage zu sein.
Wir werden irgendwann mal die Idee mit der Sattelseife ausprobieren,
Wenn es dem Leder nicht schadet, kann es ja auch dem Boden nichts ausmachen
( nur mal so als Test )......



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