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Schieferland
Der Hunsrück, eine Urlaubsregion im Rheinischen Schiefergebirge
Einige Gemeinden im Hunsrück






Aktivurlaub im Hunsrück :

Mineralien sammeln
Reiten im Hunsrück
Wassersport im Hunsrück
Camping Outdoor


Wohnmobile / Reisemobile,
Wohnwagen / Caravan
Stellplätze in Kirchberg


Der Hunsrück erstreckt sich zwischen Mosel und Nahe von der Saar bis hin zum Rhein.
Nur wenige grössere Städte und zahlreiche kleinere Gemeinden sowie viele kleine Dörfer verteilen sich über die Höhenzüge des Hunsrück bis hinab in die Täler von Mosel, Ruwer, Saar, Dhron, Prims, Nied, Nahe und Idarbach.

Die Urlaubsgebiete um den Bostalsee ( Richtung Saarland ) und dem Losheimer Stausee sowie der Primstalsperre bieten den Wassersport-Freunden einen abwechslungsreichen Aufenthalt in den Ferienregionen im und nahe des Hunsrück.
Nachfolgend einige zentrale Orte der verschiedenen Landkreise in Hunsrück und Umgebung.

Ein wichtiges regionales Zentrum ist Idar-Oberstein. Die Edelsteinstadt an der Nahe erlangte seine Grösse und Bedeutung durch umfangreiche Funde an Edelsteinen in den umliegenden Minen. In Idar-Oberstein und den kleineren Orten der Umgebung entwickelte sich das Schleiferhandwerk. Zunächst waren es wassergetriebene Schleifen, aus denen später viele Industriebetriebe hervorgingen.
Heute werden vorwiegend Importsteine verarbeitet. Funde sind seltener geworden. Auch Besuchern stehen einige Schürfstellen offen, an denen jeder Suchende sein Glück probieren kann. Mit weit weniger Aufwand lässt sich aber auch in den Mineralienshops so manches günstige Schnäppchen machen. Ein schön geschliffener Achat, ein Amethyst oder ein Bergkristall sind schöne Erinnerungsstücke an den Urlaub im Hunsrück.

Die geologischen Sehenswürdigkeiten im Hunsrück

Im Jahrmillionen alten Hunsrücker Schiefergebirge, einem Teil des Rheinischen Schiefergebirges, befinden sich zahllose fossile Meerestiere, die schon seit Generationen das grosse Interesse internationaler Forscher und Fossiliensammler weckt. An vielen Orten der Hunsrück Schiefer- und Burgenstrasse findet der Besucher interessante Informationen und umfangreiches Anschauungsmaterial. Besucherbergwerke, Steinbrüche und Museen bieten vielerorts Gelegenheit, die archäologischen Kenntnisse zu vertiefen.

Besucherbergwerk Herrenberg
Die historische Schiefergrube Herrenberg liegt nur wenige hundert Meter ausserhalb von Bundenbach im Hunsrück an der Schiefer- und Burgenstrasse. Von der Hauptstrasse aus ist der Weg dort hin beschildert und mit dem PKW erreichbar. Die letzten 200 m sind Fussweg. Die Besuchergrube gibt in eindrucksvoller Weise Aufschluss über die Arbeit des Bergmannes und zeigt die Arbeitsweise untertage.In mehreren Terrassen liegen die Abbaue und Weitungen im Berginneren übereinander. Deutlich sichtbar sind die Quarzadern im Wechsel mit dem typisch graublauen Schiefergestein. Das 1975 vom Verein für Fossilienfreunde in mühevoller Kleinarbeit freigelegte Schaubergwerk bietet eine interessante Führung, ein Fossilienmuseum und eine kleine Gaststätte sowie einen Kiosk mit Sitzplätzen im Freien mit wunderbarem Blick ins Hahnenbachtal und auf die nahegelegene Schmidtburg.

Besucherstollen - Kupferbergwerk Fischbach
Tagebau Bocksberg-Eschenbach
Der Betrieb in der Schiefergrube Bocksberg-Eschenbach bei Bundenbach wurde bereits vor einigen Jahren eingestellt. Sie zählt zu einer der letzten aktiven Gruben im Bereich der Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße. In der Region wurde über 150 Jahre lang Schiefer abgebaut, zunächst unter Tage und später auch im Tagebau.



Frühberg

Fossilienmuseum Herrenberg

Fossiliencenter in Gemünden

Kaisergrube bei Gemünden
Die Kaisergrube in Gemünden ist eine der zahlreichen Schieferbergwerke des Hunsrücks. Bekanntheit erlangte die Grube durch beeindruckende Fossilienfunde. Hier wurde in den 1960er Jahren mit Röntgenaufnahmen die fossile Pflanzen- und Tierwelt des Devon erforscht. Auf der ausgedehnten Schieferabraumhalde befindet sich eine Aussichtsplattform.

Von hier aus erkennt man einen vermutlich mittelalterlichen, terrassenförmig angelegten Schiefertagebau, der im Jahre 1969 freigelegt wurde.
Die Kaisergrube war eine der grössten und am längsten betriebenen Schiefergruben in Gemünden. Sie wurde im Jahre 1873 erschlossen und der Betrieb hielt bis 1961 an. Nur ein kleiner Bereich der damaligen Grubenanlage ist heute noch begehbar.
Fossilien- und Naturkundliches Museum in Simmertal
Der alte Ortskern von Simmertal bietet dem Besucher ein historisches Bild. Das Rathaus von 1499 gehört zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerke dieser Art in der Region Hunsrück. Hier befindet sich ein naturkundliches Museum mit Fossilien- und Mineralienabteilung sowie pflanzen- und vogelkundlichen Ausstellungen.




eine Sonderstellung nimmt der Ort Hahn im Hunsrück ein, dort befindet sich der Flugplatz Hahn, der eigentlich zur Nachbargemeinde Lautzenhausen gehört.
Die Bezeichnung "Flugplatz Hahn" bekam diese Airbase bereits zu Zeiten der militärischen Nutzung durch die US-Streitkräfte, die im Hunsrück eine hohe Präsenz hatten. Glaubwürdigen Legenden zufolge war der Ortsname "Lautzenhausen" schlicht zu unaussprechlich und zu kompliziert, daher stand der kleine Ort "Hahn" als Namensgeber Pate.
Heute ist der Flugplatz eine wichtige Drehscheibe im Hunsrück, hochmodern und dennoch mit einem verbliebenen Charme von Gemütlichkeit. Grosse Beliebtheit erlangte dieser Flugplatz überregional als Destination des Economy-Fliegers Ryan Air.


Morbach

Morbach liegt an der Hunsrückhöhenstrasse, einer wichtigen Verkehrsader im Hunsrück. Die B327 zwischen Trier und Koblenz wurde als Hunsrückstrasse in den 1930er Jahren ausgebaut und ist heute durch umfangreiche Infrastruktur-Massnahmen zu einem komfortablen Reiseweg durch den Hunsrück geworden. Die Strecke ist Teil der Verkehrsanbindung des Flughafens Hahn an die Autobahnen A1 und A61.
Morbach ist ein idealer Ausgangspunkt zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten im Hunsrück. In etwa 25 km Entfernung erreicht man die Edelsteinstadt Idar-Oberstein, in wenigen Minuten gelangt man zur Mosel, Bernkastel liegt nur knapp 20 km entfernt. Im direkten Umkreis lont ein Besuch der Burgruine Baldenau, erbaut im 14. Jh durch Kurfürst Balduin von Luxemburg. Sie ist die einzige noch erhaltene Wasserburg im Hunsrück. Auf einem mächtigen Quarzfelsen thront die Burgruine Hunolstein, von wo aus sich der Blick ins Dhrontal öffnet. Auf mehr als 300 Kilometern Länge führen mehrere Rundwanderwege durch Hochmoore und naturbelassenen Schluchten, vorbei an Mühlen und kleinen Kapellen. Sehenswert ist der Wasserfall der Hölzbachklamm ebenso wie auch das Viadukt bei Hoxel, eine der höchsten Eisenbahnbrücken Deutschlands. In Weiperath erwartet den Besucher das Hunsrücker Holzmuseum, in der Stadt Morbach das Deutsche Telefonmuseum. Über die Hunsrückhöhenstrasse gelangt man zum Archäologiepark Belginum, wo sich wissenswertes zur keltischen und römischen Geschichte der Region erfahren lässt.

Wintersportfreunden bieten sich sowohl der Erbeskopf als auch der Idarkopf an. Beides sind für Mittelgebitgslagen recht veritable Wintersportzentren.

Börfink im Hochwald
Börfink ist ein kleines Dörfchen im Birkenfelder Land mitten im Naturpark Saar-Hunsrück , umgeben von ausgedehnten Wäldern, klaren Bächen, seltenen Tieren und Pflanzen und mit sehr gesunder Luft.
530 m über dem Meeresspiegel gelegen , wurde es ehemals von Köhlern gegründet , um die umgebenden Eisenhütten mit Holzkohle zu versorgen . Die ausgedehnten Waldungen am Traunbach sorgten für ausreichend Rohstoffe.
Aufgrund der günstigen Lage im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg bietet sich dieser Urlaubsort für Halbtages- und Tagestouren zu unseren europäischen Nachbarn an ( Staatsgrenze zu Luxemburg 50 km, zu Lothringen 70 km ).