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Hunsrück
Schieferland
Der Hunsrück, eine Urlaubsregion im Rheinischen Schiefergebirge

Fischbach
Der Fischbach, ein Nebenfluss der Nahe entspringt am südöstlichen Idarwald in der Nähe von Schauren. Er nimmt mehrere kleine Bäche und Rinnsale auf, die ebenfalls aus dem Idarwald kommen. Traditionell wird die Wasserkraft des Fischbach durch Mühlen genutzt, die in früherer Zeit u.a. für Edelsteinschleifereien dienten.. 
Der erste Ort am Oberlauf ist bei Schauren bzw. Hellertshausen der Ortsteil Hammerbirkenfeld. Im folgenden Verlauf ändert der Bach auf kurzen Strecken seinen Namen zu Hammerbach oder auch Asbach, bleibt aber im Prinzip dennoch der Fischbach. Diese Besonderheit hat wohl historisch begründbare, vielleicht aber auch nur lokalpatriotische Ursachen .
Für Camper erwähnenswert ist hier bei Schauren-Hammerbirkenfeld der Zelt- und Caravanplatz Edelsteincamp, der sich in einer idyllischen und absolut ruhigen Ecke fast schon verbirgt, den es aber für jeden Ruhesuchenden Naturfreund zu finden lohnt. Zwei kleine Brücken der Landstrasse führen nahe der Einfahrt zum Campingplatz über den Fischbach und den Mombach, der etwas unterhalb in den Fischbach mündet. Aus dem nahen Mörschieder Wald kommen weitere Bäche, wie der Kempfelder Bach, hinzu, und das Gewässer setzt den Weg fort zur Harfenmühle und nach Asbach/Asbacherhütte.
Hier lohnt der Besuch in der historischen Edelsteinschleiferei, einer ursprünglich als Gipsmühle kozipierten Edelsteinschleife, die noch heute zeigt, wie die berühmten Schleifer der Region arbeiteten. Für kleines Geld erhält der Besucher umfangreiche und fachkundige Information zum Thema Mineralien, Herkunft und Verarbeitung sowie zur Geschichte der Edelsteinregion.
Etwas weiter flussabwärts erreicht man Herrstein, einen Ort mit absolut sehenswertem Kern innerhalb alter Stadtmauern. Wenige Kilometer weiter erreicht der Fischbach den gleichnamigen Ort Fischbach, wo das inzwischen ansehnlich angewachsene Gewässer in die Nahe mündet.
Kupferbegwerk Fischbach
In der Kupferhütte Fischbach im Fischbachtal, Hunsrück, erhält der Besucher einen Eindruck von der Arbeitsweise historischer Kupfergewinnung. Viele Arbeitsgänge waren nötig, um aus dem Berg das begehrte Kupfer zu gewinnen. Erklärt wird die Art der Erzgewinnung und die Aufbereitung zu hochwertigem Kupfer.
Bis zu seiner Stillegung gegen 1800 war das Kupferbergwerk Fischbach eines der grössten und bedeutendsten in Deutschland. Über Jahrhunderte hinweg waren hier Erze abgebaut worden.
Es entstanden dabei bis zu 30 m hohe Abraumhöhlen und ein weit verzweigtes Stollensystem. Durch zahlreiche Figuren veranschaulicht dieses Besucherbergwerk dem Betrachter die Arbeitsmethoden des Kupferbergbaus, ergänzt durch ein Museum mit Exponaten vom Erz über Rohkupfer bis zum edlen Metall in Reinform.